Vor 88 Jahren, in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, wurden - von den Nationalsozialisten initiiert - in Deutschland Synagogen, jüdische Einrichtungen sowie vielerorts Geschäfte und Häuser jüdischer Mitbürger zerstört und Juden schikaniert, verschleppt oder getötet. Am Montag, den 9. November, um 18.00 Uhr beginnt ein Gedenkweg und endet an der Kath. Kirche St. Marien, Sichter 2; Dauer etwa 1,5 Stunden. Die Wegstrecke beträgt 3,7 km. Auf dem Weg gegen das Vergessen werden verschiedene Stolpersteine aufgesucht, an denen an jüdische und politisch verfolgte Mitbürger erinnert wird, die in der Zeit des Nationalsozialismus hier gelebt haben und ermordet wurden. Den Rundgang organisieren das Ökumenische Forum Bergedorf und die Kath. Pfarrei Heilige Elisabeth in Zusammenarbeit mit der Schulpastoral der Katholischen Schule St.Elisabeth.