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Liebe St.Michaelsleute,

 Die Jahreslosung für 2017 lautet: „Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch“ (Ezechiel 36,26)
Das Jahr 2017 wird ganz im Zeichen des Jubiläums „500 Jahre Reformation“ stehen und mannigfaltige Angebote werden Menschen über Martin Luther, seine Theologie, seinen Kampf für Gerechtigkeit und über die Entstehung der Lutherischen Kirche informieren.
Wer sich informieren möchte wird allenorts Möglichkeiten finden, sein Wissen zu erweitern und zu neuen Erkenntnissen zu gelangen. Das neue Jahr lädt zu wirklich schönen Herausforderungen und wunderbaren Begegnungen mit der Bibel und Martin Luther ein.
Die Losung lässt mich aufmerken und mich selbst erkennen, dass ich gerne und all zu oft in den „alten Fahrwassern“ unterwegs durch das Leben bin. Es fällt mir schwer mich jederzeit auf Neues einzulassen und mit offenem Herz darauf zuzugehen. Wie geht es Ihnen?
Auch Ezechiel wusste davon, dass wir Menschen manchmal recht unbeweglich sind, zuweilen sogar ganz starr und stur sein können. In dieses „Festgelegtsein“ hineinsprechen seine Worte und die damit verbundene Verheißung. Gott wird uns zu Neuem führen und sein Geist wird uns helfen, das Unerwartete und Fremde zu akzeptieren, zu verstehen und schließlich anzunehmen.
Auch Martin Luther war seinerzeit überrascht darüber, dass er beim Bibellesen zu einer ganz und gar neuen Erkenntnis und zu seinem befreienden Glauben fand. Er begann darüber zu sprechen und steckte mit seinen Worten zuerst andere Gelehrte und Studenten an, später die Menschen seiner ganzen Generation. Sein Glaube gab ihm die nötige Kraft sich auch seinen Widersachern zu stellen, mit ihnen theologisch und gesellschaftlich zu streiten und ihnen schließlich die Stirn zu bieten.

Es grüßt Sie und Euch Daniela Konrädi (Pastorin)

„unsere Flüchtlinge“ in der Wohnunterkunft Brookkehre
Wir wollen unser Engagement ausbauen und suchen nach wie vor Menschen, die uns bei der langfristigen Betreuung der Flüchtlinge unterstützen möchten. Melden Sie sich bei Interesse einfach im Kirchenbüro, bei Pastorin Konrädi oder bei mir. Ich erneuere meinen Aufruf aus dem letzten Gemeindebrief noch einmal….
Gesucht wird weiterhin dringend preiswerter Wohnraum für anerkannte Flüchtlinge, um ihnen eine gute Integration zu ermöglichen.
Wenden sie sich bei Fragen oder Angeboten bitte direkt an
Ralf Brockerhoff – 0176 4977 6777 oder r.brockerhoff@web.de.
Herzlichen Dank und eine schöne Weihnachtszeit.
Spielgruppen in St. Michael - Mehr als Betreuung
Seit über 25 Jahren leitet Cortina Hinsch die Spielgruppen der St. Michael - Gemeinde.
In zwei Gruppen können Kleinkinder ab 14 Monate bis zum KiTa - Alter von drei Jahren mit anderen Kindern zusammen sein, spielen und lernen.
Die Gruppen treffen sich jeweils an drei halben Tagen. Wenn Sie mehr Betreuungszeit für Ihr Kind wünschen, können Sie die entsprechende Zeit in der jeweils anderen Gruppe dazu wählen.
Was wir bieten:
  • einen festen Gruppenverband
  • eine fließende Eingewöhnung
  • schöne Räume und ein weitläufiges Außengelände mit eigenem Spielplatz
  • vielfältiges Spiel und Bewegungsangebot
  • Spiele und Basteleien im Jahreskreis
  • Zusammenarbeit mit der KiTa St. Michael und der Kirchengemeinde
  • ie Möglichkeit zu ergänzenden Bildungsangeboten

Für weitere Informationen laden Sie sich bitte den Spielgruppenflyer auf der Downloadseite herunter.


Abschied aus dem KGR
Abschied von Karin Schmidt, Ursel Gradert, Volker Rüder und Erich von Seth
Gleich vier sind es, die den Kirchengemeinderat verlassen und sich zukünftig andern Aufgaben widmen werden. Ich habe alle gebeten noch einmal kurz zu rekapitulieren, wie ihre Zeit in der KGR-Arbeit wohl war.
Ursel Gradert wurde vor Beginn der zurückliegenden Legislaturperiode gefragt, ob sie im KGR mitarbeiten wolle, hat sich daraufhin aufstellen lassen und wurde gewählt. Auch Karin Schmidt ist gefragt worden und rückte dann für ein ausscheidendes KGR-Mitglied nach. Nachrücker war auch Erich von Seth, der gleich für den Bauausschuss geworben wurde und der über seine Anwerbung schreibt: „Gefragt (waren): Gesunder Menschenverstand, Lebenserfahrung, handwerkliche Grundkenntnisse und die Bereitschaft mit Handwerkern zu verhandeln“.
Ganz anders kam Volker Rüder in die KGR. Er kannte bereits die Arbeit aus drei anderen Kirchengemeinden seit 1990 und schreibt: „Mein Interesse entstammt aus meinem kirchlichen Engagement. Nach dem Konfirmandenunterricht habe ich gemerkt, dass Glaube und Kirche einen wichtigen Stellenwert in meinem Leben haben...Durch meinen beruflichen Werdegang als Industriekaufmann und Betriebswirt habe ich festgestellt, dass ich meine beruflichen Erfahrungen sinnvoll im KGR einbringen kann und ich wollte Verantwortung für die jeweiligen Gemeinden mitübernehmen.“ Volker Rüder wurde 2003 in den KGR berufen, übernahm dann von 2005 bis 2008 die Leitung des Gremiums und wurde im selben Jahr in den nachfolgenden KGR gewählt.
Ich habe alle vier nach ihren Schwerpunkten in der KGR-Arbeit gefragt. Von Volker Rüder erfuhr ich, dass er sich sowohl für die Finanzen der Gemeinde in der Beede engagierte als auch mit der Personalsituation in der Kita und der Gemeinde beschäftigt war und in beiden Bereichen mit großem Engagement unsere Gemeinde voranbringen konnte. Ursel Gradert war in den letzten Jahren ein aktives Mitglied des Gemeindeleben-Ausschusses und so manches Fest erhielt durch ihre Hand sein besonderes Flair. Auch Karin Schmidt engagierte sich aufopfernd in diesem Bereich, zudem war sie die Verbindungsfrau zum Gemeindechor und stand bei vielen Konzerten als Küsterin in der Kirche und an der Kirchentür.
Erich von Seth setzte seine Kraft für die Instandhaltung unserer Gemeindegebäude ein und die neuen rollbaren und leicht beweglichen Tische im Gemeindesaal sowie die Außenbeleuchtung der Kirche u.v.a. verdanken wir ihm.
KGR- Arbeit ist oft Verwaltungsarbeit und so fragte ich die vier, was ihnen in ihrer Zeit als KGR-Mitglieder gefallen hat, und was ihnen zu schaffen machte.
Karin Schmidt schrieb, dass ihr „der herzliche Umgang miteinander“ gefiel, „Jeder war für jeden bereit, einzuspringen, wenn es mal Probleme gab.“ „Gut gefallen hat mir, dass in Ausschüssen gearbeitet wurde. Das fand ich effektiv, weil es auch viel Zeit spart.“ lobte Ursel Gradert die KGR-Arbeit und Erich von Seth fand es gut, „...das Gefühl zu haben, der Gemeinde sinnvoll helfen zu können, die Anerkennung der Mitverantwortlichen zu spüren.“ Volker und Bärbel Rüder sahen die Gestaltung des Kirchvorplatzes als ein persönliches Highlight an und zudem schreibt er: „Außerdem haben wir es im KGR gemeinsam geschafft, in St. Michael eine volle Diakonen-Stelle einzurichten...Außerdem fand ich es gut und wichtig, dass wir es meistens geschafft haben uns nach hitzigen Debatten und manchem Streit im KGR, nach der Sitzung noch auf ein Glas Wein zusammenzusetzen.“ Die Arbeit im KGR war zu allermeist positiv und zukunftsorientiert, aber alle vier berichten auch davon, dass es Momente gab, die schwer waren. Erich von Seth mochte nicht so gerne vor großen Gruppen zu sprechen, Ursel Gradert bemerkte, dass es Bereiche gab, in denen sie sich einfach nicht auskannte und sich deshalb dort nicht einbringen konnte und Volker Rüder berichtet, dass es mitunter nicht einfach war bei schwerwiegenden Entscheidungen einen gemeinsamen Kompromiss zu finden. Wichtige Zielstellung auch im Blick auf die neuen KGR-Mitglieder sollte jedoch bleiben, dass „die Kirche kein Wirtschaftsbetrieb (ist), es geht um Glaube und Verkündigung...“(Volker Rüder) Am Ende dieses gemeinsamen Rückblicks auf die Amtszeit als KGR-Mitglied möchte ich Ursel Gradert, Erich von Seth, Karin Schmidt und Volker Rüder noch einmal herzlich für ihr Engagement danken. Sie haben mit ihrem persönlichen und ehrenamtlichen Einsatz diese Gemeinde mitgestaltet, vorangebracht und zukunftsfähig gemacht. Gottes Segen begleite sie in ihrem weiteren Leben und Gottes Geist schenke ihnen neben den Erinnerungen immer wieder Freude hierher zu uns in die St- Michael-Gemeinde zu kommen.
Herzlichst Pastorin Daniela Konrädi